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Marlene Hausegger





Geboren 1984 in Leoben /Stmk.
2003–2010 Universität für angewandte Kunst, Wien, Kunstpädagogik (Barbara Putz-Plecko, Erwin Wurm)
2006–2007 Esbama (Ecole des Beaux Arts, Montpellier) Frankreich
Lebt und arbeitet in Wien

AUSSTELLUNGEN UND PROJEKTE (Auswahl):

2015
Biennial, Konjic, Bosnia and Herzegovina
Destination Vienna Extended, projektraum viktor bucher, Wien
Climate Changes Everything, Kunsthaus, Wien
Mujeres alcanzado la luz, Casa Museo del Banco Nacional, Panama, Kuba
2014
Austrian Cultural Forum, Berlin
Nice Places, Strallegg, Stmk.
BINA, Belgrad
Kunstraum am Schauplatz, Wien
2013
BYTS, Stedelijk Museum, S´Hertogenbosch, Holland
Vienna Calling, HdiU/Mestrovich Pavillon, Zagreb
SKULTUR, Schützenmatt-Park, Basel
Petites Résistances - Rebellion als Kunstform, Weltkunstzimmer, Düsseldorf
ART BRUSSELS, projektraum viktor bucher, Brüssel
Zine Spaces, intermediae, Center for Contemporary Creation, Madrid
2012
Détournements, _eyes on_Europ. Monat d Fotografie, projektraum viktor bucher, WienHEARTHST, Sotheby´s, WienCreating Realities, Temporary ArtLab, Maribor
Megacool 4.0, Künstlerhaus k/haus, Wien
Beziehungsweise, 10 Jahre 4Viertel Kunst bei Wittmann, WienTryptich Tripping, Local Project, New York; Latned Atsar, Los Angeles; Lustgallery, Wien
2011
blk-river-festival, Wien Viennafair, Solo-Präsentation, projektraum viktor bucher, Wien 
grosso modo, projektraum viktor bucher. Wien
Wilde Zeichen, Forum Frohner, KremsIm Garten, Stadtmuseum, Linz
SPRAWLfestival, Innsbruck
Rewind Play Forward, Kunstraum Next Andrä, Graz
Contemporary Archive, Galerie Lendl, Graz
Kubatur des Kabinetts, Fluc, Wien
2010
Die Welt in wenigen Schritten, Steirischer Herbst, <Rotor>, Graz
Triennale 2010, LENTOS-Kunstmuseum, Linz
Mit uns ist kein Nationalstaat zu machen, Kunstraum NOE, Wien
Scenic World, Startgalerie im MUSA Museum auf Abruf, WienS
cared of the White Cube, Para_Site Gallerie, Graz
Summerstage, Wien
Rewind Replay Forward, Zeta Gallery, Tirana, ALB
2009
International Biennale of Young Artists, Skopje, Macedonien
Wie gewonnen, so zeronnen, 4 Viertel Kunst bei Wittmann & Wittmann lounge
MUMOK, Wien
2008
Factor44, Antwerpen, Belgien
Photo-Graz, Künstlerhaus, Graz
2007
Center of Contemporary Arts, Tampere, Finnland
Video of the month, Ursula-Blickle Video lounge, Kunsthalle, Wien
Bar du Musée, Montpellier, Frankreich
2006
Maknite, MAK, WienTransformer2, Fluc, WienSoho in Ottakring, Wien
Diesel-New-Art-Award, Museumsquartier, Wien
Förderungspreis des Landes Steiermark, Neue Galerie, Graz

PREISE / STIPENDIEN:

2016
Mexiko-Stipendium, BMUKK
2013
Belgrad-Stipendium, BMUKK
2012
Rom-Stipendium, BMUKK
2011
Marlene Hausegger >selected works 2003 – 2011, Schleebrügge Editor2009 Otto Prutscher Fonds
2006-07
Stipendium der Universität fur Angewandte Kunst Wien, Frankreich
2008 
New York-Stipendium, BMUKK

Publikationen:

Eva Engelbert, Marlene Hausegger, Tina Oberleitner, Roswitha Weingrill: „Hier wird nur mit Liebe gekocht, Rezepte und Geschichten aus dem Gemeindebau“, Folioverlag, 2006

„Traiskirchen“, Metroverlag, 2010


Marlene Hausegger unterwandert den öffentlichen Raum auf sehr subtile Art und Weise. Ihre "Eingriffe" beziehen sich immer auf bestehende Strukturen, die außerhalb unserer alltäglichen Wahrnehmung liegen (Asphaltböden, Brückenpfeiler, Baustellen etc.). Sinnzusammenhänge, die wir als selbstverständlich erachten, geraten durch diese Form des Interventionismus, der mit den Mechanismen von Verschiebung, Betonung, Hervorhebung und Neuinterpretation arbeitet, ins Schwanken. Mittels Klebebändern, Kreiden oder selbstgebauten Objekten, fügt sie den jeweiligen Orten neue Funktionen oder Bedeutungen hinzu.Der Grad der politischen Aufgeladenheit darf jedoch bei diesem Mass an Ironie und Witz in der Herangehensweise nicht außer Acht gelassen werden. Die Transformation bzw. Reduktion politisch konnotierter Symbole (wie Flaggen oder in der Videoarbeit "Good Night Government") auf ihre wesentlichen Grundformen, ist geprägt von Hauseggers Interesse an gesellschaftlichen Prozessen und erinnert bisweilen auch an künstlerische Strategien der russischen Avantgarde. Ihre Manifestationen im öffentlichen Raum haben temporären Charakter, sind von ihrem Gestus her antimonumental und verschwinden im Laufe der Zeit gleich ephemeren Spuren. Erst durch die Foto-Dokumentation erfahren sie die ihnen gebührende Dauer. (Unter Verwendung eines Textes von Andreas Kristof)

"Flower power", 2010. C-Print/Alu-Dibond. 100 x 150 cm. Ed 3 + 2 ap